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Japanische Klingen Form

Japaner haben einen besonders hohen Anspruch an ihre Messer. Man achtet dort extrem auf hohe Schärfe. Nach Auffassung des japanischen Lebensstils ist dies die ursprünglich Eigenschaft eines Messers.

Japanische Klingen werden oft aus drei oder noch mehr Schichten Stahl zusammen geschmiedet. Dadurch kann sparsam und hochwertige verarbeitet werden. Das Zusammenfügen erhöht auch die Bruchsicherheit der ansonsten sehr dünnen Klingen.

1. Die Santoku Klinge

Santoku KlingeDie Klinge der Santoku-Küchenmesser ist perfekt auf die multimodalen Einsatzzwecke abgestimmt. Durch die stabile Konstruktion eignet sich das Küchenmesser, um auch dicke Bratenstücke zu bearbeiten. Die sich mittig verjüngende Spitze ist zum Zerwiegen von Kräutern und Gemüse prädestiniert, wobei durch die vorbildliche Schärfe auch hauchfeine Lachsscheiben keine Meisterleistung darstellen.

2. Die Nakiri Klinge

Nakiri Klinge

Die rechteckige Klinge der Nakiri ermöglicht es, Gemüse, Kräuter und Knollen auf der kompletten Klingenlänge zu zerwiegen. Das Küchenmesser wird dabei entlang der abgekrümmten Knöchel auf- und abbewegt,wobei der Winkel kontinuierlich leicht geändert wird. Achtung – selbst wenn das Nakiri optische Ähnlichkeiten mit einem Hackmesser hat, sollte es nicht dafür zweckentfremdet werden.

3. Die Yanagiba Klinge

Yanagiba Klinge

Die Yanagiba-Messer sind in Deutschland vornehmlich unter dem Kunstnamen „Sashimi-Messer“ bekannt. Die lange, einseitig geschliffene Klinge ist hauptsächlich dafür geschmiedet, empfindliche Lebensmittel (wie beispielsweise rohen Fisch) in hauchdünne Scheiben zu schneiden.

4. Die Deba Klinge

Deba Klinge

Die dreieckigen Deba-Klingen ähneln denen der japanischen Kochmesser. Sie sind allerdings mit zwei verschiedenen Schliffen ausgestattet, wodurch sie sich insbesondere für die Zubereitung von Fleisch und Gemüse eignen, aber auch zum Filetieren von Fischen.

Japanische Klingen
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